"Eltern stärken" in der Kita "Sternenhimmel"
Eintrag vom: 25.03.2008 - 12:57 Uhr
Mit der Gründung eines Elterncafés als Treffpunkt für Eltern mit und ohne Migrationshintergrund soll die Integration der Eltern und ihre aktive Mitgestaltung des Alltags in „ihrer“ Kita gefördert werden. Das Elterncafé wird für die Eltern und für Erzieherinnen Treffpunkt und Bildungsort, an dem Informationsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen unter einer Fachleitung und mit wechselnden Referent/innen stattfinden. Die Themen orientieren sich an den Interessen der Eltern. Es gibt schon zahlreiche Ideen und Vorschläge: Wie kann ich mein Kind gesund ernähren? Welche Schule ist die richtige? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Wie gestalte ich den Medienkonsum meines Kindes? ... Das Elterncafé bietet auch die Möglichkeit eines intensiven Austausches zwischen den pädagogischen Fachkräften und den Eltern. Nach einer Anschubphase soll das Café von den Eltern selbst geführt und verwaltet werden.
Das Projekt, das von der Stiftung Pfefferwerk finanziell unterstützt und von der Europäischen Gemeinschaft kofinanziert wird, beinhaltet Freizeitangebote, Erkundungen im Kiez oder Stadtteil und auch den gemeinsamen Besuch von Ämtern, um Schwellenängste abzubauen. Auch ein Berufsorientierungskurs für Mütter wird angeboten. Das erste Elterncafé fand am 11. März 2008 mit einem Frühstück statt, das von der Kita- Leiterin Andrea Buchweitz und mir vorbereitet wurde. Die portugiesischen, arabischen, türkischen und deutschen Mütter freuten sich sehr über den herzlichen Empfang. Schon das erste Treffen war geprägt von einem regen Austausch. Die Mütter gehörten mehreren Altersgruppen an und kamen aus verschiedenen Kitas. Sie hatten sich sehr viel zu berichten. Und es gab auch gleich die erste Idee: Sie möchten den Kindern Spiele aus ihrer Heimat zeigen, diese mit ihnen gemeinsam spielen und später auch in einem „Internationalen Spielbuch“ veröffentlichen. Ursprünglich hatten wir vierzehntägliche Treffen geplant; nun möchten sich die Mütter jede Woche treffen und austauschen.
Iknur Gümüs | Mitarbeiterin Stadtteilarbeit
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