Stadtteilarbeit Brunnenviertel
Seit 2006 entwickelt und realisiert die Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH im Planungsraum Gesundbrunnen sozialraumorientierte Konzepte der integrativen Elternarbeit.
Ein Projekt ‚Multiplikatorinnenkurs für Mütter' ermöglichte Müttern und Vätern) in zwei Kitas in diesem Brennpunktbezirk, sich fit zu machen für mehr Beteiligung in der Kita ihrer Kinder und im Stadtteil. Das Projekt begann im April 2006 und endete im Dezember 2006. Es bot sowohl Sprachkurse für Mütter an, als auch Informationen zu Mitbestimmungsrechten und konzeptionellen Angeboten der Kita, Angebote im Sozialraum und ermutigte die Teilnehmer/innen, selber aktiv zu werden und die vorhandenen Möglichkeiten für sich und ihre Kinder zu nutzen.
Direkt aus den Erfahrungen dieses befristeten Projektes entstand ein weiteres Angebot ‚Integrative Elternarbeit', das in drei Kitas im Sozialraum Beratung für Eltern, Informationen und Elternabende zu Erziehungsfragen, Konfliktmanagement und Fortbildungen für Eltern und Erzieher/innen zu Fragen der Tagesbetreuung, der Einschulung, der Kindererziehung und zu sozialen Leistungen entwickelte. In enger Zusammenarbeit mit den Kita-Mitarbeiter/innen soll die Integration vor allem von Eltern mit Migrationshintergrund in die Kitaarbeit und in den Kiez unterstützt und gefördert werden. Gleichzeitig wird die interkulturelle Öffnung und das Verständnis der Kita-Mitarbeiter/innen für die Situation der Migrantenfamilien angeregt und verbessert (August 2006 bis Ende 2008).
Seit 2007 ergänzen zwei weitere Projekte im Stadtteilmanagement- gebiet Ackerstraße die Elternarbeit. Das Projekt ‚Starke Eltern - Starke Kinder' soll ebenfalls die Eltern in ihrer Kooperation mit der Schule unterstützen und die Schule im Umgang mit Schüler/innen und ihren Familien mit Migrationshintergrund beraten und fortbilden.
Ein soziokultureller Ansatz, Menschen und Einrichtungen im Stadtteil generationsübergreifend in Kontakt zu bringen, ist das ‚Ernst-Reuter-Projekt' (April 2007 bis Februar 2008), das mit vielen künstlerischen und inhaltlichen Projekten die kulturübergreifende Bedeutung von Ernst Reuter nutzt , um die interkulturelle Kommunikation von Deutschen und Migranten zu fördern und anzuregen.
In diesen Interkulturellen Projekten haben wir uns mit einem Partner zusammengetan, der insbesondere in der türkischen und kurdischen Community gute Kontakte hat, vielseitige Erfahrungen in interkultureller Arbeit und in der Kooperation von Migranten und Deutschen einbringt. Der Verein Fita e.V. (Omayra) ist ein Bildungs- und Kulturverein, der vor allem in Mitte aktiv ist und seit vielen Jahren in der Elternarbeit Erfahrungen gesammelt hat.
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