TAMINO
"Tamino" ist ein pädagogisch-therapeutisches Intensivangebot für Jungen (sechs Plätze). Wir arbeiten in einem Bezugsbetreuersystem und sind wochentags und am Wochenende 24 Stunden präsent. Jeder Mitbewohner verfügt über ein eigenes Zimmer, haushaltet eigenständig und trägt Mitverantwortung für das Gruppenleben.
Zielgruppe sind Jungen im Alter zwischen 14 und 21 Jahren > mit Schwierigkeiten in der Alltagsgestaltung und im Sozialverhalten, die schuldistanziertes Verhalten zeigen, straffällig geworden sind oder als „Intensivtäter“ gelten > mit traumatischen Erfahrungen > mit schwerwiegenden Beziehungsstörungen, die u.a. als nicht gruppenfähig gelten > mit gesundheitlichen Problemen und psychosozialen Auffälligkeiten, darunter Suchtproblematiken, depressive oder Angstsymptomatik, selbstverletzendes oder gestörtes Essverhalten
Ziele > Stärkung des Selbstwertgefühls. Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit sowie des Umgangs mit Konflikten. Förderung der Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortung. Stärkung der eigenen Akzeptanz als Junge/Mann > Erarbeiten altersgerechter Ablöseprozesse von und mit der Bezugsfamilie > Entwickeln und Umsetzen beruflicher und schulischer Perspektiven. Vorbereitung auf gesicherte Existenz nach Ablauf der Jugendhilfe. Aufbau eines sozialen Netzes mit tragfähigen und kontinuierlichen Beziehungen
Angebote Regelmäßig finden statt: > Gruppentreffen, in denen gemeinsame Themen besprochen werden > Freizeitangebote > therapeutischer Einzelgespräche > ganz- bzw. mehrtägige Reisen Für sportliche, kulturelle oder künstlerische Betätigungen kooperieren wir mit Einrichtung im trägereigenen Verbund und auch mit anderen Freizeiteinrichtungen. Familienmitglieder und Eltern werden mit einbezogen und haben die Möglichkeit, an Elternberatungen, Gruppengesprächen sowie regelmäßigen Infogesprächen teilzunehmen.
Im Bezirk und Sozialraum arbeiten wir seit Jahren eng zusammen mit Jugendberatungshäusern, Schuldenberatungen, Suchtberatungsstellen, Arbeitsämtern etc.
Das Team Wir sind ein Team aus Männern und Frauen mit sozialarbeiterischen, psychologischen und therapeutischen Qualifikationen sowie vielen Jahren Berufserfahrung. Von uns ist zu erwarten: > Einlassen auf die individuellen Geschichten, Hintergründe, Erfahrungen und Gefühle der Jungen, um unser Handeln daran zu orientieren > Einbeziehen der Herkunftsfamilie, um persönliche Ressourcen und emotionale Verstrickungen besser zu verstehen > gegenseitige Wertschätzung, Transparenz und Beteiligung der Jugendlichen am Hilfeplanprozess und Gruppenleben > systemische lösungsorientierte Grundhaltungen
Rechtliche Grundlage Rechtliche Grundlagen für die Leistungen sind die §§ 27 oder 41 in Verbindung mit § 34 sowie der § 35a des SGB VIII.
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