Freizeit & Ferien - News
vom: 21.07.2009, 16:56 Uhr
Das Kinder- und Freizeithaus DIMI ist für junge Besucher zwischen acht und 22 Jahren verlässlicher Treffpunkt in Sachen Freizeitgestaltung und hält Angebote der Bereiche Musik, Sport und Kreativwerkstätten bereit. Die Beteiligung und Mitgestaltung durch die Kinder und Jugendlichen sind maßgeblicher Bestandteil des pädagogischen Konzeptes.
Der Jugendmedienclub SO69 wendet sich an Jugendliche von 13 bis 21 Jahren und ist als „Experimentalbox für Neue Medien, Kunst und Ideen“ ein freier Gestaltungsraum für die Wünsche und Projekte der Jugendlichen.
Erlebnispädagogik, Bildung und Naherholung sind das Anliegen des Schullandheims Klein Wall vor den Toren Berlins. Schulkassen, Kitagruppen und Ferienkinder sind regelmäßige Besucher in Klein Wall, wie auch Familien, Sportgruppen und Seminargäste.
Aufruf des Pankower Aktionsbündnisses für Kinder und Jugendliche
Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin wird aufgrund der Vorlage des Senats von Berlin am 10. Dezember 2008 voraussichtlich eine unbefristete Haushaltssperre für Pankow beschließen. damit stehen Einrichtungen der freien Träger der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit ab 1. Januar 2009 im Aus.
Betroffen sind Kultur- und Sozialprojekte wie Schülerclubs, Abenteuerspielplätze, Kinderbauernhöfe, Spielzentren, Werkstätten und andere Freizeitangebote. {Aufzählung bearbeiten???}Betroffen sind vor allem etwa 3000 Kinder und Jugendliche, die regelmäßig von diesen Angeboten Gebrauch machen, und deren Familien. Betroffen sind letztlich wir alle, denn die Erfahrung zeigt, dass jeder bei der Kinder- und Jugendarbeit eingesparte Euro ein Vielfaches an Folgekosten bedeutet.
Die genannten Einrichtungen werden vom Bezirk mit etwa 2 Millionen Euro jährlich gefördert. Bei einem Gesamthaushalt von 580 Millionen und einem Defizit von 30 Millionen fallen Einsparungen in diesem Bereich kaum ins Gewicht.
Mit der Nichtausreichung der Mittel für freie Träger werden Ressourcen in unschätzbarer Höhe vernichtet, die durch Eigeninitiative und Enthusiasmus der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Jahre entstanden sind. Auch die bisher investierten Fördermittel wären dann unwiederbringlich verloren. Es wäre also weder sozial- noch finanzpolitisch sinnvoll, solche Streichungen zu beschließen. Das Aktionsbündnis fordert die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker im Bezirk und im Senat dazu auf, sich diesen kurzsichtigen Maßnahmen entgegenzustellen. Dafür werden wir am 10. Dezember 2008, dem Tag der Abstimmung, vor dem Abgeordnetenhaus demonstrieren.
Wir rufen Kinder und Jugendliche, Anwohnerinnen und Anwohner, Kolleginnen und Kollegen und alle direkt oder indirekt betroffenen Bürgerinnen und Bürger dazu auf, diesem Aufruf durch ihre Unterschrift und ihre Teilnahme an Protestveranstaltungen Nachdruck zu verleihen.
Am 18. Juli war es soweit: Zum zweiten Mal fand das „Wort für Wort - Hip Hop Open“ unter dem Motto „Jugendkultur statt Jugendgewalt“ statt. Versammelt hatten sich Rapper/innen aus ganz Berlin, um am Mikrophon ihr Können unter Beweis zu stellen. Zum Auftakt gab es einen viel bejubelten Auftritt der Rapperin Visa Vie mit Tracks von ihrem bald erscheinen-den Album. Zusammen mit Gauner und Marcello, zwei weiteren Größen der Berliner Rapszene, saß sie dann auch in der Jury, um am Ende des Abends über die Platzvergabe zu entscheiden. Acht Crews traten an zum Duell mit Worten. Besonderen Wert legte die Jury auf den Inhalt der Texte. Alles Kreative war erlaubt, nur sexistische, fremdenfeindliche und Gewalt verherrlichende Inhalte waren Tabu. Für den richtigen Sound zur Performance der Teilnehmer sorgte der Ausbildungsbereich der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH mit einem optimalem Soundsystem und dem richtigen Gehör beim Soundcheck.
Die drei besten Auftritte wurden prämiert. Als Preise winkten Gutscheine von „Writers Corner“ und „Cringz“ - zweier Hip Hop Läden im Kiez - und Programme für die Musikproduktion von der Softwareschmiede Magix. Der erste Platz ging an „Trinexx“ und „Cryzal“, die mit Texten über Liebe und höhere Mächte überzeugten. Den Zweiten belegten „Brains’n Flows“ mit ihrem gesellschaftskritischen Ansatz. Als Dritter wurde der Rapper Möbius ausgezeichnet, der die zahlreichen Hip Hop Fans im „White Room“ des SO 69 mit seiner Mischung aus Party und Anspruch mitriss. Durch den Abend moderierten „Knießner“ und „tomtomgroove“. Im Abendprogramm stand noch DJ Shytrack auf dem Plan, der zum sanften Ausklang der Veranstaltung Hip Hop Platten aus seiner Sammlung auflegte.
Der Tag wurde von Jugendlichen in Bild und Ton festgehalten. Sie machten Interviews und filmten den Ablauf auf der Bühne. Die zusammengeschnittene und abgemischte Version des Contests wird demnächst im SO 69 zu sehen sein. Das gesamte Projekt „Wort für Wort“ wurde von Workshops begleitet. Neben der Videoaufzeichnung und -bearbeitung wurde im Vorfeld auch ein Plakat samt Flyer gestaltet, in Druck gegeben, aufgehängt und verteilt. In Audioworkshops konnten die Jugendlichen ihre Tracks verfeinern usnd ihr Programm üben.
Unterstützt wurde das Projekt von „respectABel“, dem Berliner Jugendprogramm für Demokratie und Toleranz gegen Gewalt und Rechtsextremismus.
Julian Möbius & Thomas Labitzke | Redaktion SO 69
Am 14. und 15. Juni 2008 laden wir alle Pfefferwerker/innen herzlich zu unserem „Wochenende der Offenen Tür“ ein! Unter dem Motto „Entdecken-Erleben-Genießen“ schließen wir uns der 14. Brandenburger Landpartie an, die am gleichen Wochenende stattfindet.
Stand im letzten Jahr unsere indianische Ausrichtung im Vordergrund, so werden wir in diesem Jahr unseren ökologischen und erlebnisorientierten Schwerpunkt vorstellen. Am Samstag (14.06.2008) von 10:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag (15.06.2008) von 10:00 bis 16:00 Uhr erleben unsere Gäste eine bunte Mischung spannender Angebote: „Pfad der Sinne“, Forstführungen, Bestimmung der Flora und Fauna, Naturlehrpfad, Ponyreiten und Kremserfahrt und wie immer Langbogenschießen und Boomerangbau, um nur Einiges zu nennen.
Einige Gäste haben ein ganz besonderes Programm im Gepäck: Student/innen und Dozent/innen der Alice-Salomon-Hochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik vermitteln am Samstag Schüler/innen einer 5. Klasse und der Theatergruppe „Pfefferstreuer“ des Nachbarschaftshauses mit Improvisationen und Theaterspielen Einblicke in das Leben der Indianer.
Eine Klasse des Förderzentrums am Senefelderplatz, unter Leitung unseres Sozialarbeiters Michael Friedrich, übernimmt an beiden Tagen das Catering und ist damit für das „Genießen“ verantwortlich. Am Samstag nach 18:00 Uhr gibt es für alle Akteure und Pfefferwerk-Mitarbeiter/innen ein kleines Wildschweinessen vom Spieß. Herzlich willkommen!
Johannes Düben | Leiter Freizeit- und Bildungsstätte Klein Wall
Anfang der Oktoberferien fand in Kooperation zwischen dem Förderzentrum am Senefelderplatz und dem Sonderschulbereich der Schule am Birkenhof ein Work-Camp in Klein Wall statt. Die Teilnehmer/innen waren Jugendliche aus den neunten und zehnten Klassen. Den Wirren des Lokführerstreiks trotzend, pendelten wir am Tag der Anreise über Alex und Ostbahnhof bis Fangschleuse. Wir verlebten dort gemeinsam vier sonnige Herbsttage.
Die Idee für die Durchführung eines Work-Camps entstand als das Ergebnis verschiedener, zu berücksichtigender Aspekte unseres Arbeitsfeldes. Einerseits sind das die geringen finanziellen Möglichkeiten unserer Jugendlichen (einige waren noch nie verreist), anderseits sind berufsvorbereitende Angebote Teil unseres Arbeitsauftrages. Es gab die Vereinbarung, an vier halben Tagen vor Ort zu arbeiten, um somit die Teilnehmer/innen-Kosten zu senken. Die Tätigkeitsfelder waren vielseitig und erforderten kontinuierliches Arbeiten, um das Tagesziel zu erreichen. Wir arbeiteten in drei bis vier Gruppen, angefangen von Vorbereitungen, wie Materialbeschaffung, bis hin zur Durchführung und Aufräumarbeiten. Ein Arbeitsbereich war das Wiederaufarbeiten der Bungalowholzfassaden sowie die Überarbeitung der Hinweisschilder vor der Mühle. Hier wurde geschliffen, grundiert und lasiert. In einem anderen Bereich wurde gemalert: Ein Waschhaus wurde mit indianischen Motiven gestaltet und eine Tür lackiert. Einen großen Raum nahmen die Gartenarbeiten ein. Dazu gehörten die Beseitigung des reichlich vorhandenen Laubes auf dem Gelände und das Zusammentragen diverser Holzvorräte. Während der Fahrt waren wir Selbstversorger/innen.
Das Essen wurde uns gestellt und für die Zubereitung waren wir zuständig. Zum Glück gab es Burkhardt, der die Koordination und das Kochen übernahm. Unsere „Küchenteams" arbeiteten ihm dankbar zu und deckten und beräumten fleißig die Tische. In der freien Zeit wurden verschiedene Aktivitäten gemeinsam durchgeführt: eine Fahrradtour, Lagerfeuer, Grillen, Nachtwanderung, Volleyball, Fußball, diverse Gesellschaftsspiele und und und … Rund herum waren es gelungene Tage, an denen die Jugendlichen ihren Spaß hatten und verschiedene handwerkliche Berufe von der Planung bis zur Fertigstellung kennen lernen konnten. Es ging um die Stärkung von sozialen Kompetenzen, man unterstützte sich, entwickelte Gemeinsamkeiten und lernte Unterschiede zu akzeptieren. Es gab kein blaues Auge, aber es gab rege und lautstarke Diskussionen. Es wurden Kontakte geknüpft und das „nachhaltig". Viele der Jugendlichen treffen sich immer noch an den Wochenenden.
Klein Wall bietet mit seinen vielfältigen Ressourcen und den kooperationsfreudigen Kolleg/innen immer wieder Möglichkeiten für verschiedenste Projekte. Johannes und sein Team haben uns tatkräftig unterstützt, wo sie nur konnten, und „durchgehalten". Danke! Wir kommen wieder! ...
Susan Porath-Weiß & Michael Friedrich Schulbezogene Jugendsozialarbeit an Förderzentren / Sonderschulen
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