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01.12.2008 - 17:01 Uhr
47 Pankower Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, darunter auch die DIMI und das SO69, droht das AUS
Aufruf des Pankower Aktionsbündnisses für Kinder und Jugendliche
Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin wird aufgrund der Vorlage des Senats von Berlin am 10. Dezember 2008 voraussichtlich eine unbefristete Haushaltssperre für Pankow beschließen. damit stehen Einrichtungen der freien Träger der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit ab 1. Januar 2009 im Aus.
Betroffen sind Kultur- und Sozialprojekte wie Schülerclubs, Abenteuerspielplätze, Kinderbauernhöfe, Spielzentren, Werkstätten und andere Freizeitangebote. {Aufzählung bearbeiten???}Betroffen sind vor allem etwa 3000 Kinder und Jugendliche, die regelmäßig von diesen Angeboten Gebrauch machen, und deren Familien. Betroffen sind letztlich wir alle, denn die Erfahrung zeigt, dass jeder bei der Kinder- und Jugendarbeit eingesparte Euro ein Vielfaches an Folgekosten bedeutet.
Die genannten Einrichtungen werden vom Bezirk mit etwa 2 Millionen Euro jährlich gefördert. Bei einem Gesamthaushalt von 580 Millionen und einem Defizit von 30 Millionen fallen Einsparungen in diesem Bereich kaum ins Gewicht.
Mit der Nichtausreichung der Mittel für freie Träger werden Ressourcen in unschätzbarer Höhe vernichtet, die durch Eigeninitiative und Enthusiasmus der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Jahre entstanden sind. Auch die bisher investierten Fördermittel wären dann unwiederbringlich verloren. Es wäre also weder sozial- noch finanzpolitisch sinnvoll, solche Streichungen zu beschließen. Das Aktionsbündnis fordert die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker im Bezirk und im Senat dazu auf, sich diesen kurzsichtigen Maßnahmen entgegenzustellen. Dafür werden wir am 10. Dezember 2008, dem Tag der Abstimmung, vor dem Abgeordnetenhaus demonstrieren.
Wir rufen Kinder und Jugendliche, Anwohnerinnen und Anwohner, Kolleginnen und Kollegen und alle direkt oder indirekt betroffenen Bürgerinnen und Bürger dazu auf, diesem Aufruf durch ihre Unterschrift und ihre Teilnahme an Protestveranstaltungen Nachdruck zu verleihen.
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