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29.03.2006 - 11:25 Uhr
Neuer Ferienkurs der Detektei „Findus" in den Osterferien in Klein Wall
Falschgeld herstellen, geheime Botschaften
verschlüsseln, versteckte Spuren erkunden - im ersten Moment
vermutet man vielleicht nicht unbedingt, dass es sich hierbei um
Programmteile eines Ferienbildungsprojekts mit dem Schwerpunkt
Verbesserung der Deutschkenntnisse handelt. Aber das ist durchaus ernst gemeint und hat
den Vorteil, dass Neun- und Zehnjährigen im Zuge der Teilnahme an einer
„Detektivausbildung" auch schon mal in Kauf nehmen, sich während der
Ferien u.a. mit Lesen und Schreiben zu befassen.
Gerade daran knüpft das Konzept an, dass die Stiftung Pfefferwerk
gemeinsam mit Lehrer/innen, Sozialpädagog/innen und Erzieher/innen
entwickelt und in den Herbstferien 2005 erstmals erprobt hat.
Nun findet vom 10. bis zum 22. April wiederum in Klein Wall die
zweite Auflage statt. Die potenziellen Detektiv/innen arbeiten mit
„kriminalistischen" Hilfsmittel wie Wortschatz und Nachschlagewerken,
Mikroskop oder Lupe. Sie führen Interviews, erstellen Protokolle,
lösen, hören, lesen, erfinden Kriminalfälle bzw. Detektivgeschichten.
Am Nachmittag erwerben sie mittels Geländespielen, Schnipseljagd,
Exkursionen usw. die Fertigkeiten, die ein Detektiv beherrschen muss
(z.B. Mut, Orientierungssinn, Teamfähigkeit, Beobachtungsgabe,
technisches Geschick). Bei allem bleibt Platz für Sport und Spiel,
kreatives Gestalten, Filmabende, Lagerfeuer usw. Wir wünschen allen
Teilnehmer/innen, dass sie viel Spaß haben und am Ende ihre Detektiv-Prüfung erfolgreich bestehen.
PS. Bei Redaktionsschluss gibt es übrigens noch freie Plätze
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